Recht auf Arbeit - Eine Herausforderung!

Die Interessengemeinschaft der Trägerschaften privater sozialer Einrichtungen (IGT) und die Heimkonferenz des Kantons Luzern (HKL) organisieren auch dieses Jahr eine gemeinsame Veranstaltung.

Dienstag, 12. November 2019, 16.00 - 19.30 Uhr

Regierungsgebäude des Kantons Luzern

UNO Behindertenrechtskonvention:

Recht auf Arbeit - eine Herausforderung!

Die Details zum Anlass finden sie hier.

Für eine Anmeldung über die Geschäftsstelle (igt@kmu-forum.ch oder 041 269 65 55) danken wir im Voraus.

Plenum 2019-01

Das letzte Plenum fand am Dienstag, 11. Juni 2019, in Sursee bei der Stiftung Brändi statt.

Neben den Traktanden der Generalversammlung wurde die Vernehmlassungsfassung des Planungsberichts SEG vorgestellt. Zahlreiche Institutionen und die IGT haben über den Sommer an der Anhörung teilgenommen.

Anhörung Planungsbericht SEG - Eingabe der IGT

Schnittstelle Psychiatrie - Soziale Einrichtung

Ein rundum erfolgreicher und spannender Anlass

Den über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden im Kantonsratssaal Luzern interessante Einblicke in die Thematik "Schnittstelle Psychiatrie - Soziale Einrichtung" aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln gewährt.

  • Sonja Prelicz zeigte die Dilemmata einer Platzierung aus Sicht der Berufsbeistandschaft auf.
  • Dr. med. Thomas Heinimann widmete sich der Frage "Austherapiert oder eben doch nicht" und präsentierte das Thema aus der Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
  • Roger Kaufmann fügte der Auslegeordnung aus der Sicht einer sozialen Einrichtung die Perspektive Sozialpädagogik hinzu.
  • Donat Knecht schliesslich erläuterte als möglichen Schlüssel zum Erfolg den Nutzen, die Voraussetzungen und das Potenzial der Interprofessionalität.

Der anschliessende Netzwerkapéro wurde für einen regen interprofessionellen Austausch genutzt.

Die Vorstände von IGT und HKL danken der Referentin und den Referenten für ihre Beiträge und allen Teilnehmenden für das Kommen.

Nachstehend finden Sie die Folien der einzelnen Vorträge:

Dilemmata bei der Platzierung aus Sicht der Berufsbeistandschaft

Austherapiert oder eben doch nicht - die Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Perspektive Sozialpädagogik aus Sicht einer Sozialen Einrichtung

Interprofessionalität - Nutzen, Voraussetzungen und Potenzial

UNO-Behindertenrechtskonvention als Auftrag!

 

Die Interessengemeinschaft der Trägerschaften privater sozialer Einrichtungen (IGT) und die Heimkonferenz des Kantons Luzern (HKL) verstehen die von der Schweiz im Jahr 2014 ratifizierte UNO-Behindertenrechtskonvention als Auftrag. Es gilt, diese Konvention in der Praxis umzusetzen, was entsprechende Auswirkungen auf die Qualität und das Leistungsangebot hat. Im Spannungsfeld der weiterhin zu knappen Finanzressourcen ist das eine grosse Herausforderung.

Im Rahmen einer gemeinsam organisierten Veranstaltung zum Thema UNO-Behindertenrechts-konvention beleuchteten die IGT und die HKL das Thema von verschiedenen Seiten, um den Mitgliedern von Stiftungsräten und Vorständen sowie Geschäftsleitungen der Sozialen Einrichtungen einen umfassenden Einblick in die Thematik zu bieten. Unter den rund 70 Teilnehmenden war auch eine erfreuliche Zahl von Kantonsrätinnen und Kantonsräte.

Medienmitteilung

IGT und HKL verlangen nachhaltige Leistungssicherung

Medienmitteilung vom 14. Oktober 2015

 

 

 

Herbstanlass 2015

Die Interessengemeinschaft der Trägerschaften privater, sozialer Einrichtungen (IGT) und die Heimkonferenz Luzern (HKL) führten am 30. Oktober 2015 eine Veranstaltung durch.

Die Veranstaltung gab einen Einblick in die praktische Arbeit zweier sozialer Einrichtungen (Kinderheim Titlisblick und die Rodtegg, Stiftung für Menschen mit körperlicher Behinderung) und bot Gelegenheit mit Mitgliedern von Vorständen und Stiftungsräten sämtlicher sozialer Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Rund 70 Personen kamen der Einladung nach, darunter auch Vertreter des Kantonsrates und Behördenmitglieder.

Programm Herbstanlass

IGT und HKL verabschieden Manifest

Der Kanton Luzern ist verpflichtet, für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf die nötigen Einrichtungen und Massnahmen zur Verfügung zu stellen. Er tut dies in bewährter Zusammenarbeit über Leistungsvereinbarungen und -aufträge mit den weitgehend privatrechtlich organisierten, sozialen Einrichtungen. Vor dem Hintergrund der bereits geführten und noch folgenden Spardebatten im Parlament sind die Verantwortlichen der sozialen Einrichtungen besorgt dass 

  • eine nachhaltige Sicherstellung von existenziell notwendigen Diensten für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf gefährdet ist,

  • der Kanton Luzern damit seine verfassungs- und gesetzmässigen Pflichten zu vernachlässigen droht

  • die übergeordneten Anforderungen von Bundesgesetzen und der UNO Behinderten-Rechtskonvention in Zukunft nicht erfüllt werden,

  • in den Einzelfällen menschliches Leid für Betroffene und Angehörige droht

  • eine Verschlechterung der Betreuung zu gesellschaftlichen Problemfällen mit hohen Folgekosten führt

Wir erklären und fordern deshalb: 

1.Betreuung nachhaltig sichern: auf lange Sicht planen

2. Bedarf abdecken: Angebote rechtzeitig schaffen

3. Qualität sichern: Professionalität erhalten 

4. Führung sicherstellen und Transparenz schaffen 

 

Manifest 2015

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